Waldgeflüster

Donnerstag, 13. November 2014

Weihnachten? Schnee von gestern?

Kennt ihr das? Ihr unterhaltet euch mit anderen Menschen über Weihnachten und hört dann: „Weihnachten? Das ist ein Tag wie jeder andere auch! Das feiere ich nicht!“ oder „Weihnachten? Ich glaube nicht an Gott und bin aus der Kirche ausgetreten - aber die Geschenke sind cool!“, "... alles eine Erfindung der Konsumgesellschaft" oder „Ich mach's der Kinder zuliebe, aber....“.
Wenn ich alte Bücher lese, stoße ich immer wieder auf Begriffe wie „Heilige Nacht“ , „Zauber dieser Winternacht“ oder „Weihnachtsfrieden“. Woher kommen diese Begriffe eigentlich?

Was bedeutet das eigentlich? Weihanchten?
Der älteste Beleg für den Begriff Weihnachten wird zusammengesetzt aus der adjektivischen Wendung „ze wihen nahten“ und stammt aus der Predigtsammlung „Speculum ecclesiae“ um 1170:
„diu gnâde diu anegengete sih an dirre naht: von diu heizet si diu wîhe naht.“
„Die Gnade (Gottes) kam zu uns in dieser Nacht: deshalb heißt diese nunmehr Weihnacht.“

Das Wort Weihnacht kann mit „heilige Nächte“ übersetzt werden, schaut man sich die Herkunft an. Spannend ist hier die Mehrzahl in „Nächte“. Hier handelt es sich um die 12 (Rauhnächte) von Weihnachten bis zum 6. Januar. Auch spannend ist hier noch, dass man sich nicht einig ist, was eigentlich hinter dem Wort „Weih“ steckt. Nicht für alle war klar, dass es sich um geweihte Nächte handelt. Martin Luther dachte zum Beispiel an wiegen und bildete „Wygenachten“ - da wir das Kindlein wiegen. Es ist in jedem Fall die Geburt von Jesus - so sagt es die Bibel - . Da sind wir uns alle einig.
Aber was ist mit den anderen Begriffen? Woher kommen diese?

Original Urkunde aus Turku
Weihnachtsfrieden.
Ja, gibt es das? Das an einem Abend im Jahr wirklich jeder die Waffen fallen lässt und friedlich ist?  In einigen Skandinavischen Ländern und Estland wird am Heiligen Abend offiziell der Weihnachtsfrieden ausgerufen! Der bekannteste ist wohl der in „Turku“ in Finnland. Dieser wird schon seit 1320 ausgerufen.
Auch heute noch wird in der Stadtverwaltung von Turku am Heiligen Abend um 12 Uhr Mittags vom Rathaus vom Direktor verkündet:

 „Morgen, so Gott vergönnt, ist unser Herren und Befreiers gnadenreiches Geburtsfest. Und so verkünden wir also hiermit den allgemeinen Weihnachtsfrieden, alle
(c) by Rhein-Zeitung 
ermunternd, dieses Fest mit der angemessenen Frömmigkeit zu begehen sowie sich im übrigen still und ruhig zu benehmen, denn der, der diesen Frieden bricht und den Weihnachtsfrieden durch ungesetzliches oder unangemessenes Betragen stört, ist unter erschwerenden Umständen schuldig für die Strafe, die das Gesetz und die Verordnungen für ein jedes Verbrechen und Vergehen gesondert festsetzen. Zum Schluss wünschen wir allen Bewohnern der Stadt einen freudigen Weihnachtsfrieden

Der Weihnachtsfrieden dauert 3 Tage an. Wer damals den Frieden störte, der wurde doppelt so hart bestraft wie sonst. Das war noch bis ins 20. Jahrhundert so.
Ein weiteres Beispiel für den Weihnachtsfrieden ist der 1. Weltkrieg.
Im Jahr 1914 legten etwa 100.000 Soldaten der West und Ostfront zu Weihnachten ihre Waffen in einem unauthorisierten Waffenstillstand nieder. Dieser Weihnachtsfrieden dauerte einige Tage.

Auch aus dem Krieg kommt folgendes Ritual:
1945 brannten in vielen Fenstern der Bundesrepublik Deutschland zu Heiligabend Kerzen. Mit dieser Geste wurde an die Kriegsgefangenen gedacht, die nach Kriegsende noch nicht heimgekehrt waren. Dieser Brauch wird seit 1986 wieder intensiver gepflegt. Jedes Jahr an heilig Abend um 18:00 Uhr erscheint der Papst am Fenster seiner Privatgemächer und entzündet eine Kerze mit dem „Lumen de la Pace“ (Licht des Friedens). Dieses wurde von Pfadfindern in der Geburtsgrotte Jesus Christ in Bethlehem entzündet. Es wird von ihnen in Rom vor dem Vatikan an Heiligabend an die Menschen weitergegeben, um es in der Heiligen Nacht in den Fenstern leuchten zu lassen.
Es ist also auch ein alter Brauch. Vielleicht angelehnt an Samhain. In dieser Zeit stellen wir ja auch Kerzen in die Fenster, damit die Ahnen Heim finden.

Bräuche. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mir fallen spontan eine ganze Reihe an Bräuchen ein, die mit Weihnachten zu tun haben. Natürlich die Weihnachtsbäckerei, der Kirchgang, die Krippe, der Tannenbaum, Schenken, Singen, Essen, Räuchern und und und.
Stille Nacht Jubiläumskarte
(c) by Wikimedia

Stille Nacht, Heilige Nacht?
Wer kennt es nicht? Das wohl bekannteste Weihnachtslied der Welt? Es wurde in Österreich komponiert. Dort wurde es sogar zum Kulturerbe ernannt. Am Heiligen Abend 1818 führten der Arnsdorfer Dorfschullehrer /Organist Franz Xaver Gruber und der Aushilfspfarrer Joseph Mohr dieses Lied zum ersten mal auf. Bereits 1816
schrieb Joseph Mohr den Text dieses Liedes als Gedicht. Das Lied ist mittlerweile in mehr als 100 Sprachen übersetzt worden. Der Legende nach, war die Orgel in der Kirche in Oberndorf bei Salzburg in einem zu schlechten Zustand um ein Lied darauf zu spielen. Mäuse haben den Blasebalg so zerfressen, dass sie nicht mehr spielbar war. Also wurde das Gedicht für Gitarre, Tenor, Sopran und Chor geschrieben.
Ein ganz einfaches, schlichtes Lied, welches aber sehr tief unter die Haut geht. Viele Märchen und Vermutungen gibt es über die Entstehung dieses Liedes. Eine kaputte Orgel ist vielen wohl zu einfach ;)


(c) by wildweb
Tannenbaum/ Mittwinterbaum/ Weltenesche
Wie alt diese Bräuche teilweise sind, zeigt uns der Tannenbaum. Die Weltenesche des germanischen Mythos oder der Mittwinterbaum wurde als unmittelbarer Vorläufer des Weihnachtsbaumes angesehen. Wusstet ihr, dass der Weihnachtsbaum in der Form, wie wir ihn kennen, erst nur auf den Dorfplätzen oder in den Kirchen zu finden war?
Die Immergrünen Zweige und Buchsbäumchen waren früher eher dekorative Elemente und nicht der Zentrale Punkt in der Weihnachtsnacht. In den normalen (gehoberen) Bürgerhäusern war der Weihnachtsbaum erst ab 1800 zu finden. Er galt sogar die erste Zeit als protestantisch- aber nach und nach stellten sich auch die Katholiken einen Weihnachtsbaum in ihre Wohnung. Beim Kleinbürgertum wurde er nicht zuletzt dadurch populär, dass der preußische König im Krieg 1870/71 gegen Frankreich Weihnachtsbäume in den Unterständen und Lazaretten aufstellen ließ. Danach verbreitete sich der Weihnachtsbaum sehr schnell.

Knecht Ruprecht/ Der Weihnachtsmann/ Christkind/Nisse
Damals war es so, dass man eigentlich an Nikolaus die Geschenke bekam. Martin Luther verschob dann den Brauch der Bescherung im Jahre 1535 auf den Heiligabend, da die evangelische Kirche keine Heiligenverehrung kennt. Evangelischer Gabenbringer war nun nicht mehr der hl. Nikolaus von Myra, sondern der „Heilige Christ“ - das Jesuskind. Aus dem heiligen Christ entstand dann in manchen Orten das „Christkind“. 1
Knecht Ruprecht
www.christmasmagazine.com
930 brachten dem Deutschen Atlas der Volkskunde zufolge der Weihnachtsmann (vorwiegend im evangelischen Norden und Nordosten) und das Christkind (vorwiegend im Westen und Süden und in Schlesien) die Geschenke. Im 18. Jahrhundert war es noch ganz anders gewesen: Der Nikolaus hatte in katholischen Gebieten die Geschenke gebracht, das Christkind in evangelischen. Mit zunehmender Beliebtheit des Weihnachtsfestes und des Christkindes wurde der Geschenktermin auch in den katholischen Gebieten vom Nikolaustag auf Heiligabend verschoben, und das Christkind übernommen. Der Weihnachtsmann ist übrigens eine Gestalt die Elemente aus dem Nikolaus, Knecht Ruprecht und der Percht vermischt.
Noch etwas was zeitlich hier genau reinpasst, ist die Tatsache, dass der Knecht Ruprecht zum Beispiel vom Göttervater Odin abgeleitet wurde. Nach 1800 wurde der strafende Begleiter vom Nikolaus allmählich der Weihnachtsmann. Er übernahm seine Stiefel, den Sack und die Rute. Er behielt jedoch den Mantel.
Es gibt eine der frühesten Darstellungen des "Weihnachtsmannes" von 1848 mit dem Titel „Herr Winter“. Der Weihnachtsmann wie wir ihn kennen ist eine Märchengestalt, die in den USA "Santa Claus" in Holland "Sinderclaas" und in Russland "Väterchen Frost" genannt wird. In meiner Vorstellung lebte er immer am Nordpool, wo ihm Elfen und Wichtel dabei helfen, Weihnachtsgeschenke für alle Kinder auf der ganzen Welt zu basteln ;)

Woher kommt das Wichteln?
Diese Tradition kommt von der Nordischen Sagengestalt „Nisse“ (Dänisch Niels für Nikolaus). Ein Wichtel der mit seiner roten Mütze schon sehr an den Weihnachtsmann erinnert. Das Glück des Hauses hing
Nisse der Dänische Weihnachtskobold 
übrigens damals ganz allein von Nisse ab, denn der Nisse war/ ist ein Hauskobold, der einfach zum Haus fest dazu gehört/e. Wenn er entschied, dass es den Bewohnern nicht mehr gut gehen sollte, dann war es so. Nur wenn man artig war, wurde man von Nisse verschont. War man böse, zeigte er einem, was Kobolde alles können wenn sie böse sind. Für die artigen hinterließ er oft kleine Geschenke. Merkt ihr die Parallelen? Die Zeiten ändern sich und so wurde auch in Dänemark irgendwann Weihnachtsmann eingeführt.
In Dänemarkt gibt es in vielen Häusern und Familien übrigens beide, den Weihnachtsmann und Nisse. Für die Dänen ist ein Kobold eben ein Kobold und ein Heiliger eben ein Heiliger. Und wie könnte ein Heiliger denn bitte in Holzpantoffeln durch den tiefen Schnee laufen und Quatsch machen? Sowas machen Heilige doch nicht ;)

Ein roter Weihnachtsmann? Coka-Cola?
 In Deutschland wurde der Weihnachtsmann übrigens erst nach 1945 "rot" dargestellt. Nicht nur durch die Coka Cola Werbung ;) Der Karrikaturist Thomas Nast war 1863 der erste, der "Santa
(c) by konblog.com
Claus" mollig, lustig und mit langem Rauschebart zusammen mit dem Rentierschlitten auf einem Dach zeichnete und legte damit sein heutiges Erscheinungsbild fest. Seine Zeichnung war am Anfang übrigens schwarz/ weiß. Als er gebeten wurde, diese zu colorieren, wählte er für die Winterfeste Kleidung des Santa Claus die Farben rot und weiß. Auch andere Eigenschaften sind Erfindungen des Karikaturisten. Zum Beispiel sein Wohnort - der Nordpool und die Rentiere. Der Wallende Bart kommt übrigens von den gängigen „Gott mit Rauschebart“ Vorstellungen.
Mit den Jahren machte "Santa Claus" den ehemaligen Knecht des Nikolaus - den Knecht Ruprecht oder auch Krampus überflüssig. Thomas Nast ließ einfach Santa Claus die Liste mit den artigen und bösen Kindern führen. 1927 schrieb die New York Times, dass der Santa Claus "standadisiert" erscheint und alles vereinheitlicht ist. 1931 erteilte dann Coka Cola den Auftrag an einen Schwedischen Zeichner für eine Werbecampagne einen Weihnachtsmann zu zeichnen. Haddon Sundblom zeichnete den Weihnachtsmann so, wie wir ihn heute durch die Werbung kennen. Wie ihr seht, wurde der Weihnachtsmann nicht erst durch Coka Cola rot :)


Traditionen in der Familie
Aus alten Traditionen werden neue erschaffen. So war es schon immer und so ist es noch heute. Als ich klein war, war es meinem Opa immer sehr wichtig einen riesigen Weihnachtsbaum in die Kapelle zu stellen. Dieser war mit tausenden Lichtern bestückt. In dieser Heiligen Nacht wurde die Kapelle nicht verschlossen und auch die Heizung blieb an. Als ich fragte, warum das so sei, bekam ich zur Antwort, dass in dieser Nacht ein jeder Mensch Obdach und Frieden erleben solle! Woher der Grundgedanke kam, habe ich euch ja schon aufgezeigt. Eine weiter entwickelte Tradition.
(c) by naturdetektive.de
Eine weitere Familientradition ist es, dass mein Vater jedes Jahr, wenn wir den Weihnachtsbaum aufstellen, "Fistelt". Er nimmt einen kleinen Ast des Baumes und bricht ihn vorsichtig ab, dann zündet er ihn an. Der ganze Raum erfüllt sich sofort mit frischem Tannengeruch. Herrlich. Eine weitere Tradition ist unser Jährliches "Neujahrskuchen-backen". Wir treffen uns bei Oma und backen hunderte dieser Kuchen- manche in gerollter Form "Rollkökies" oder platt als "Schohsollen". Diese wurden früher an das Gesinde zu Weihnachten verschenkt. Am ersten Weihnachtsmorgen gibt es ein großes Frühstück und wir hören immer eine Weihnachts CD die wir vor vielen vielen Jahren einmal von einem Blumenladen geschenkt bekommen haben. Jedes Jahr an Heilig Abend gibt es Kartoffelsalat und Schnitzel und Frikadellen. Und Lachs für meinen Vater. Mein Vater ärgerte meinen Bruder und mich damals gerne damit. Denn ihr wisst gar nicht, wie langsam Väter essen können, wenn die Kinder unter dem Baum die Geschenke sehen, diese aber erst NACH dem Essen aufmachen dürfen :) Auch wenn es mich geärgert hat- hätte er es auch nur ein Jahr nicht gemacht, hätte mir etwas gefehlt. Dann hängt in der Wohnküche meiner Oma seitdem ich denken kann immer die gleiche goldene Spieluhr in Form einer Glocke. Sie hing immer an der gleichen Lame. Oh ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie schlimm es war, als diese Lampe plötzlich weg war. :) Mittlerweile hat sie aber einen neuen Platz gefunden.

Erinnert ihr euch? 
Kennt ihr das? Es ist Heiligabend und ihr dürft nicht ins Wohnzimmer? Müsst warten, bis jemand die Glocke läutet? Es duftet im ganzen Haus nach Gebackenem und festlichem Essen. Ihr durftet eure besten Sachen anziehen und euch fein herausputzen? Alle sind in freudiger spannender Stimmung? Durftet ihr vielleicht mal durch das Schlüsselloch schauen? Habt ihr es am Weihnachtsbaum glänzen sehen? Hat euer Vater oder Opa vielleicht auch einen Tannenzweig verbrannt? Habt ihr gerochen, wie es riecht? Wart ihr an Heilig Abend auch in der Kirche? Habt ihr diesen besonderen Zauber der Nacht erfahren? Wart ihr Nachts vielleicht im Wald und habt die „Lüttenweihnacht“ begannen? Das meint, dass ihr den Tieren im Wald Futter gebracht habt? Habt ihr gemeinsam gesungen, Geschichten vorgelesen, Gedichte aufgesagt und seid dann – am Ende des Tages mit roten Wangen eingeschlafen? Wenn ihr auch nur einen Punkt mit „Ja“ beantworten könnt, hat euch der Zauber dieser Nacht schon eingefangen. Weihnachten- ein Fest voller Rituale und Bräuche.

Die Kraft der Rituale 
Warum haben so viele Menschen aufgehört, dieses Fest zu feiern? Nun, darüber kann ich nur Mutmaßen. Ein Argument das ich oft höre ist, dass es sich nicht lohnt – für eine Person. Oder das das ja alles „alter Schnee von gestern sei!“. Vielleicht ist es das. Aber wenn wir alle Rituale und Bräuche von dieser Erde verschwinden lassen, wird sie dann nicht sehr kalt und monoton? Ohne Gefühl und Erinnerung an das was war und an das, was unsere Ahnen an Traditionen aufgebaut haben? Oft über viele Hundert Jahre hinweg?

(c) by Eichwälder
Rituale sind wichtig. Und gerade in der dunklen Jahreszeit besinnen sich viele Menschen auf Rituale. Rituale sind etwas typisch Menschliches. Es gibt sie in allen Kulturen und Religionen, vor allem gerade zu den Festtagen. Dabei ist es egal ob es sich um Rituale der Kulturen oder um eigene Rituale in der Familie handelt. Rituale schaffen Sicherheit und Verlässlichkeit und tragen damit zu Ruhe und Entspannung bei. Und das wohl wichtigste in der heutigen Zeit:  Rituale transportieren Werte!
Wertschätzung, Achtung, Zusammengehörigkeit. Etwas was der heutigen Welt meiner Meinung nach fehlt.
„Ja, aber dazu fehlt mir die Zeit- Weihnachten planen, alles Einkaufen im Weihnachtsstress, dann der ganze Abwasch, nervende Kinder!“ werden jetzt wahrscheinlich manche entgegnen. Und ich würde antworten: „Ja, dazu braucht es mit Sicherheit einiges! Zeit, Geduld und Kraft!“ Und in einer Gesellschaft in der die Bereitschaft etwas für das „Wir“ zu tun abnimmt, ist das wohl sehr schwer geworden.
Spannend ist aber, dass das Bedürfnis danach nach wie vor da ist. Eine Studie ergab, dass der größte Teil der Menschen, die kein Weihnachten feiern, SOFORT wieder Kind sein wollten und das Weihnachten als Kind in ihrer Familie feiern wollten. Positive Rituale und die damit verbundenen Werte werden im Herzen mitgetragen! Das ist erwiesen!
(c) by Eichwälder 

Fazit
Es sind noch 6 Wochen bis Weihnachten. Zeit in sich zu gehen und zu schauen, warum feiere ich eigentlich kein Weihnachten mehr? Warum habe ich aufgehört, Weihnachten zu feiern? Was müsste passieren, damit ich wieder Weihnachten feiern würde?

Für Menschen die Weihnachten feiern die Frage: Welche Rituale aus eurer Kinderzeit fallen euch noch ein? Habt ihr von diesen schon mal erzählt? Habt ihr diese Rituale noch an eurem Weihnachtsfest? Woher kommen sie? Von welchem Verwandten oder aus welcher Kultur?

Sprecht über euer ganz persönliches Weihnachten! 
Dabei ist es völlig egal, ob ihr an Gott, die Göttin, an das Yulfest an Weihchanukka oder an was auch immer glaubt. Es geht um die Werte und die Rituale hinter diesem Fest. Erinnert euch! Öffnet eure Herzen und lasst die „Heilige Nacht“ zu! Feiert sie! Heilig, nicht nur weil Jesus dort geboren wurde, sondern weil viele eurer Ahnen euch ein wahnsinniges Vermächtnis an Bräuchen und Ritualen aus ihrer Zeit hinterlassen haben! Dankt ihnen dafür! Und begeht dieses Weihnachten vielleicht einfach mal anders …ganz egal wie... aber begeht es! Versucht es einfach mal!

Und egal ob die Traditionen und Rituale „alter Schnee von gestern“ oder „neuer Schnee“ sind, so sind sie doch Schnee! Und der gehört – zumindest in meiner Phantasie und meinen Wünschen – immer zu Weihnachten dazu :)

In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne Vorweihnachtszeit!