Waldgeflüster

Donnerstag, 8. Mai 2014

Was ich am Taoismus so mag...

Wie oft schon habe ich das Yin und Yang-Symbol,
das Symbol für den Taoismus schlechthin,
verwendet. Also habe ich mich ausgerechnet
dieses mal für das chinesische Schriftzeichen
"Dao" entschieden... Quelle: wikipedia
...ist, daß sich nach dessen Auffassung das Leben auf Erden, alle Ereignisse, alles Für und Wider in einem weichen Fluß befinden. Daß sich am Ende alles die Waage hält, sich alles ausgleicht. Daß nicht immer nur die "guten" Aspekte krampfhaft in allem gesehen werden - oder ausschließlich die "schlechten" Aspekte. Kurz gesagt stellen Ur-Gegebenheiten immer wieder ein natürliches Gleichgewicht her, eine natürliche Harmonie.
Und zweitens daß der Taoismus als
Weltauffassung im Grunde mit allen Religionen vereinbar ist: man könnte meiner Meinung nach auch als Christ oder "Heide" taoistisch denken und handeln, wenn man es möchte. Ist das wirklich nur meine eigene Meinung? Und was ist der Taoismus überhaupt?


Doch zuerst eine kleine Geschichte über einen Sack voller Kartoffeln:

Eines Tages gab der Weise dem Schüler einen leeren Sack und einen Korb voller Kartoffeln. "Denk an alle Menschen, die in letzter Zeit etwas gegen dich gesagt oder getan haben, besonders jene, denen du nicht vergeben kannst. Schreibe von jedem den Namen auf eine Kartoffel und tu sie in den Sack."

Dem Schüler fielen eine Menge Namen ein, und bald war sein Sack voll mit Kartoffeln.

"Trage den Sack eine Woche lang mit dir, wohin auch immer du gehst, " sagte der Weise. "Wir werden dann wieder darüber sprechen."

Zuerst dachte sich der Schüler nichts dabei. Den Sack zu tragen war nicht besonders schwer. Aber nach einer Weile, wurde er immer mehr zu einer Last. Er war manchmal im Weg, und es schien mehr Anstrengung nötig, ihn zu tragen, ob wohl das Gewicht das gleiche blieb.

Nach einigen Tagen begann der Sack zu stinken. Die geritzten Kartoffeln gaben einen reifen Geruch ab. Es wurde nicht nur immer lästiger, sie herumzutragen, sie wurden auch noch recht unangenehm.

Schließlich war die Woche vergangen. Der Weise rief den Schüler herbei. "Irgendwelche Ideen dazu?"

"Ja, Meister," antwortete der Schüler. "Wenn wir es nicht schaffen, anderen zu vergeben, tragen wir negative Gefühle mit uns herum, so wie diese Kartoffeln. Diese Negativität wird eine Last für uns, und nach einer Weile verfault es auch noch.

"Ja genau das passiert, wenn man einen Groll hegt. Wie also können wir die Last verringern?"

"Wir müssen danach streben zu vergeben."

"Jemanden zu vergeben ist das Equivalent zum Herausnehmen einer Kartoffel aus dem Sack. Wie vielen deiner Missetäter bist du fähig zu vergeben?

"Ich habe recht viel darüber nachgedacht, Meister, " sagte der Schüler. "Es braucht zwar eine Menge Überwindung, aber ich habe mich entschieden, ihnen allen zu vergeben.

"Sehr gut, wir können alle Kartoffeln entfernen. Gab es noch andere Leute, die dir in dieser Woche schlecht gesinnt waren?"

Der Schüler dachte eine Weile darüber nach, und gab zu, daß es welche gab. Dann verspürte er Panik, als er erkannte, daß sein Sack schon wieder dabei war, gefüllt zu werden.

"Meister," fragte er, "wenn wir so weitermachen, werden dann nicht immer Kartoffeln in meinem Sack sein, Woche für Woche?"

"Ja, solange Menschen auf irgendeine Weise etwas gegen dich tun oder sagen, wirst du immer Kartoffeln haben."

"Aber Meister, wir können niemals kontrollieren, was andere tun. So wozu ist das Tao in diesem Fall gut?"

"Wir sind noch nicht im Bereich des Tao. Alles worüber wir bisher gesprochen haben, ist das normale Verständnis von Vergebung. Es ist das selbe, das viele Philosophien und Religionen predigen – wir müssen ununterbrochen danach streben zu vergeben, da es eine wichtige Tugend ist. Dies ist nicht das Tao, da es im Tao kein Streben gibt."

"Was ist dann das Tao, Meister?"

"Das kannst du selbst herausfinden. Wenn die Kartoffeln negative Gefühle sind, was ist dann der Sack?"

"Der Sack ist... das, was es mir erlaubt, die Negativität festzuhalten. Es ist ewas in uns, das uns dazu bringt, uns angegriffen zu fühlen.... Ah, es ist mein aufgeblasener Sinn meiner eigenen Wichtigkeit."

"Und was passiert, wenn du ihn loslässt?"

"Dann... scheinen die Dinge, die Menschen gegen mich tun oder sagen, keine so große Sache mehr."

"In dem Fall, wirst du keine Namen haben, um sie auf Kartoffeln zu schreiben. Das bedeutet, kein Gewicht mehr, das du herumtragen musst, und keinen Gestank mehr. Das Tao der Vergebung ist die bewusste Entscheidung, nicht nur ein paar Kartoffeln zu entfernen, sondern gleich den ganzen Sack loszulassen."

Viele Menschen behaupten, daß der Taoismus eine Religion sei. Die "Religion der Chinesen". So wie der Islam für den mittleren Osten oder das Christentum für den Westen - übertrieben grob gesagt. Und da man ja nach einhelliger Meinung nicht mehreren Religionen gleichzeitig angehören kann, schließe sich das dann aus, ein beispielsweise "christlicher Taoist" zu sein.
Doch mindestens ebenso viele Menschen behaupten, daß der Taoismus eigentlich keine Religion sei. Er sei vielmehr eine Philosophie, eine Weltanschauung, eine Anleitung zu einem guten, rechten Leben. Und dies könne man durchaus mit einer "echten,vollwertigen" Religion vereinbaren und zusammenführen!
Wir ignorieren dabei besser die Definition des Begriffes "Religion" auf wikipedia. Denn die besagt, daß eine Religion zum einen ein Glaubenssystem mit Götterbild sei, zum anderen eine Weltanschauung und Prinzipiensystem - eben wie der Taoismus. Ich denke, die dortige Definition des Begriffes "Religion" wurde um alle Religionen und Wertesysteme blindlinks herumkonstruiert und könnte, ja sollte vielleicht nochmal überdacht werden. Aber das ist nur meine Meinung!
Glücklicherweise binden trotzdem immer mehr Religionen, oder sagen wir Kirchen, taoistische Prinzipien und Lehren in ihr System ein wie z.B. taoistische Meditationen in katholischen Institutionen. Oder sie haben dies schon immer getan ohne dies "taoistisch" zu nennen. Beispielsweise wenn ich einen Teil der Bergpredigt Jesu Christi vergleiche mit dem "Wu Wei" Prinzip im Taoismus - der Teil (Markus 5,39), in dem vom Hinhalten auch der anderen Wange gesprochen wird, wenn man auf die rechte Wange geschlagen wird. Man könnte hier und da zu der Auffassung gelangen, daß Jesus selbst einige taoistische Gleichnisse und Lehren mit auf seinen Weg bekam und diese wiedergab, wenn er unter anderem von Sanftmut spricht. Aber natürlich muß das nicht so sein - diese Lehren sind so ursprünglich, so natürlich, daß sie durchaus Basis jeder Religion sein könnten. Und vielleicht auch sein sollten.

Dann ist es nicht mehr notwendig darüber zu diskutieren, ob der Taoismus nun eine eigenständige Religion ist oder nicht. Er ist vielmehr eine ausformulierte Basis, eine Beschreibung wie die Welt sich verhält und wie sie am besten funktionieren sollte, losgelöst von vielen Glaubens-Grundsätzen, die eine "volle" Religion erst ausmachen. Und das wäre auch sehr gut so, weil dann kann ich Euch etwas näher darüber erzählen, was ich am Taoismus ganz besonders mag, also warum ich dem Taoismus in meinem Glauben einen großen Platz eingeräumt habe.

Es geht mir herbei um die Begriffe des "Tao und Te", des "Yin und Yang" und das gerade eben schon genannte "Wu Wei". Die möchte ich etwas näher erläutern - oder zumindest so wiedergeben, wie ich diese drei Themen für mich interpretiere.

Niedergeschrieben wurde alles in einem kleinen Büchlein, dem Tao Te King (oder Dao De Jing, Tao Te Ching,...), aufgeschrieben von einem chinesischen Philosophen Namens Laotse (oder Laotsi, Lao-Tzu,...) etwa 400 Jahre vor Christus. Die darin beschriebenen Prinzipien sind aber wahrscheinlich noch älter als deren Aufschrieb und wurden vermutlich mündlich weitergegeben und weit zurück in der Zeit so gelebt.

Im Taoismus wird eigentlich nicht von Göttern gesprochen oder gar von einem "schöpferischen Gott". Es geht dort mehr um eine grundsätzliche Beschreibung von in der Welt vorherrschenden Prinzipien, basierend auf Beobachtungen, und um die Beschreibung einer "natürlichen", positiv anmutenden, ursprünglichen Denk- und Handlungsweise des Menschen. Der Stellenwert des Tao Te King wäre meines Erachtens vergleichbar mit den christlichen Zehn Geboten. Aber nur dessen Stellenwert, nicht sein Inhalt!

Das Tao Te King, also das Buch über das "Tao" und das "Te", wird oftmals als das Buch "vom Sinn und vom Leben" übersetzt. Schaut man sich dessen Inhalt näher an und berücksichtigt man, daß "Tao" und "Te" mehrere Bedeutungen haben können, sollte man vielleicht eher vom Buch "über den rechten Weg und das rechte Handeln" sprechen. Phrasen wie "The Way of the Tiger" aus diversen Kung Fu Filmen entspringen wohl diesem Gedankengut: "geh Deinen Weg, und mach es dabei wie ein Tiger es tun würde" könnte man davon ableiten. Oder wie ein Kranich, ein Hase, eine Schnecke... jedem sein Weg, jedem sein Tao, aber nach gewissen naturgegebenen Grundregeln.

Ein Grundprinzip auf dem Weg, dem Tao jedes einzelnen Menschen ist das des Ausgleichs. Es herrschen auf dieser Welt zwei gegensätzliche Prinzipien vor, wie aktiv und passiv, hell und dunkel, Fülle und Leere. Diese kommen aber nicht ohne einander aus, sie bedingen einander: ohne das Eine wüßte man beispielsweise gar nicht, daß es das andere überhaupt gibt. Alles wäre Einerlei. Dies ist das Prinzip des Yin und Yang: alles was ist und was geschieht hat immer zwei Aspekte, ist immer (wenn man das so sagen kann) zugleich gut und schlecht, hat Vor- und Nachteile, und so weiter. Ist zuviel von einem Aspekt vorhanden, verkehrt er sich irgendwann in sein genaues Gegenteil. Wenn immer Krieg geführt wird gibt es bald nichts mehr, um Krieg zu führen... nur als Beispiel. Beide Aspekte halten sich letzten Endes immer die Waage: die Welt und die Natur gleichen sich immer selbst aus.
Diese Beobachtung, diese Erkenntnis, ist die hauptsächliche Wegbegleiterin im Leben eines taoistisch denkenden Menschen. Bei uns heißt es vergleichsweise: Was immer Du auch tust fällt auf Dich zurück (oder sogar zehnfach...); wie es in den Wald hineinruft, so schallt es auch wieder heraus; was Du nicht willst das man Dir tu, das füg auch keinem Andern zu. Es gibt auch bei uns ergänzende oder widersprüchliche Eigenschaften von Sonne und Mond, Himmel und Erde, Feuer und Wasser. Und so weiter. Zwar sind sie, wie ich finde, etwas drastischer und negativer formuliert als im Tao Te King. Aber es existieren auch in unserem Sprachgebrauch durchaus ähnliche Prinzipien.

Dies war für mich der Teil des "Tao", der mir besonders in Erinnerung blieb. Fehlt nun noch das "Te", das rechte Handeln. Da begegnete ich dem "Wu Wei", dem -wie soll ich es sagen- "aktiven nicht-Handeln". Was ich damit auszudrücken versuche ist, daß man durchaus handeln darf und soll. Aber dies soll wohl bedacht und nicht egoistisch geschehen: eine spontane Reaktion, eine Handlung im Affekt ist meist egoistisch, weil sie von Gefühlen ausgelöst und beeinflußt wurde, die mit dem eigenen Ego zu tun haben - die egoistisch sind, die man erst einmal persönlich nimmt, also auf das eigene Ich bezieht. "Mit mir kann der das doch nicht machen" oder "Das hat der soundso gemeint, der wollte mich damit treffen" sind vielleicht beispielhafte Ausdrücke.
"Wu Wei" heißt, sich zurückzunehmen, aber auch noch viel mehr. Denn das bloße bei uns übliche "erst bis zehn zählen und dann zuschlagen -äh- reagieren" reicht nicht aus, "Wu Wei" zu beschreiben. Der Begriff der Demut reicht hier ebenfalls nicht aus, da sie oftmals leider so interpretiert wird, alles hinzunehmen und gar nichts zu tun, wenn auch zusätzlich zur recht positiven Eigenschaft, sich nicht selbst ständig hervorzutun. Es ist im Wu Wei also nicht gemeint, immer nur blindlinks die andere Wange hinzuhalten, ohne mit dieser Geste etwas auszusagen. Es geht meines Erachtens darum, sich erst einmal zurückzunehmen - äußerlich nichts zu unternehmen - und nachzudenken, über sich selbst zu stehen: wie würde ich mich verhalten, ohne mein Ego einzuschalten? Was ist hierbei "mein Ego" eigentlich ? Was hat mich in einer Situation eigentlich verletzt, warum wäre ich ohne zu überlegen "oben heraus" gegangen ? Was ist in diesem Fall die Kartoffel, was der Kartoffelsack in Anlehnung an die kleine vorangegangene Geschichte ?
Und dann, wenn ich einig mit mir bin, kongruent mit Denken, Sprechen und Handeln, ja dann darf ich handeln. Also kein "laissez faire", nein überhaupt nicht. Aber durchaus "selbstlos". Was hat mein Gegenüber bewegt, so zu handeln oder zu sprechen, was war sein Auslöser und Antrieb ? Wie könnte ich ihm vielleicht sogar helfen ?
Natürlich funktioniert das nicht immer auf Anhieb; aber sich auf den Weg zu begeben und danach zu streben kann schon das Ziel sein. Interessanterweise ist ein eigenes, ich-bezogenes Handeln oftmals gar nicht mehr notwendig... denn ohne einen Kartoffelsack gibt es auch nichts wegzuwerfen!

Der Berufene hat kein Herz für sich,
Er macht der Leute Herz zu seinem Herzen.
Zu den Guten bin ich gut,
und zu den Nichtguten bin ich auch gut;
denn das Leben ist die Güte.
Zu den Treuen bin ich treu,
und zu den Nichttreuen bin ich auch treu;
denn das Leben ist die Treue.
Der Berufene lebt in der Welt ganz still,
aber er macht sein Herz weit für die Welt.
Die Leute alle starren auf ihn und horchen.
Der Berufene behandelt sie alle als seine Kinder.
Aus dem Tao Te King,
Spruch 49 "über das Wesen
der Nachgiebigkeit".
In dem Büchlein des Tao Te King, kaum mehr als ein kleines Geschichtenbuch und eher einem dünnen Gedichtband ähnelnd, kommt eine weitere für mich wichtige Beobachtung des Lebens vor, die auch Auswirkungen auf Krankheit und Gesundheit haben kann und für mich als "Heiler in Dauer-Ausbildung" sehr wichtig und interessant ist. Es ist die Rede davon, daß alles was sich im Fluß befindet, was weich ist und sanft, auch lebendig ist und "dem Leben zugewandt". Alles Harte und Spröde, alles Starre und Sture gehört dem Tode an. Starre Waffen und Trotz versagen auf Dauer gegenüber Weichheit, Nachgiebigkeit, Annahme und Umlenkung bzw. Umkehrung. Genauso wie alte Zweige spröde und tot sind und im Sturm brechen sind frische, biegsame Triebe in der Lage einem Sturm zu trotzdem - indem sie nachgeben und sich für die Dauer des Sturms biegen. Das Weiche ist beständiger als das Harte. Hier zweigt das Buch ein wenig in die Politik ab und nennt beispielhaft die "balkenstarken Herren", die Mächtigen und Reichen dieser Welt.
Andere Philosophen gehen noch tiefer auf dieses Thema ein, so daß das Tao Te King tatsächlich die Basis darstellt für weitere Weltanschauungen und Systeme wie dem mit dem Taoismus verschmolzenen Buddhismus (dem Zen-Buddhismus, wenn ich mich nicht irre) und dem im kommunistischen China vorherrschenden Konfuzianismus mit seinen zahlreichen Lebensweisheiten. Und -warum auch nicht- ganz allmählich und aktuell dem Christentum oder zumindest einiger mönchischer Lehren und Lebensweisen. Denn die vom Taoismus beschriebene Lebens- und Handlungsweise halte ich für absolut vergleichbar und zumindest inspirierend wenn nicht gar vorbildlich für ein Leben und Verhalten als (christlicher) Mönch. Oder als Christ allgemein. Oder einfach nur als Mensch.

Ein für mich letzter Aspekt in dem kleinen Büchlein, der mich noch sehr beeindruckt hat, ist die Beschreibung eines ursprünglichen Verhaltens von Mensch und Tier, völlig unbeschwert und unvoreingenommen. Wer nach "Tao-Art" lebt und nach dem rechten Weg und rechten Tun strebt (es muß ja keiner Perfekt darin sein... danach zu streben ist auch schon eine super Sache !) nähert sich wieder diesem ursprünglichen Verhalten an. Und ich muß ehrlich sagen, die natürliche Art von Tieren und Menschenkindern und von manchen naturnahen Völkern ist mir am sympathischsten. Ohne Absicht und Hintergedanken, Ehrlich und Wahrhaftig. Ironie und Sarkasmus sind ihnen fremd. Alles ist einfach, direkt und ... frei. Danach will ich auch gerne streben!

...und das alles kann ich doch auch, obwohl ich an Naturgeister mit ihren zahlreichen Namen und Kategorisierungen glaube, an Menschengeister, an den heiligen Geist und an die Existenz und Fähigkeiten von Jesus Christus... oder was meint Ihr dazu ?

Der Berufene erkennt sich selbst, aber er will nicht scheinen.
Er liebt sich selbst, aber er sucht nicht Ehre für sich.
Darum tut er ab das Ferne und hält sich ans Nahe.
Aus dem Tao Te King,
Spruch 72 über die Selbstliebe (auszugsweise).
Gehabt Euch wohl,
Euer ilfur