Waldgeflüster

Dienstag, 1. Februar 2011

Imbolc - Lichtmess


Es wird Zeit uns wachzurütteln, denn das Licht ist zurück


In der Nacht vom 1.Februar auf den 2. Februar

Die Natur liegt immer noch in ihrer winterlichen Starre. Im letzten Herbst beobachteten wir, wie die Nächte länger wurden und umarmten die Dunkelheit und die Stille des Winters. Nun liegen die Felder brach, die Sonne leuchtet schwach am fahlen Himmel und die Kälte lauert auf uns. Zu dieser Zeit vergisst man leicht die Wärme und das Licht und das neue Leben des Frühlings -  doch sie kommen!
 Doch horch, da tut sich was. Die Tage werden wieder länger und ohne dass wir es merken, kehrt der Lebenssaft zurück in die Bäume. Morgens ist es wieder früher hell und ab und zu schafft die Sonne es sogar schon wieder uns zu wärmen. Auch Abends bleibt es länger hell.


Ein Zeichen, dass die Lichtjungfrau BRIGID die dunkle, schwarze Göttin Percht, Cerridwen oder auch Morrigaine ablöst. Sie steigt aus der Erde und mit ihr die Fruchtbarkeitsgeister und ein Bär. Der Bär, der verschlafen aus der Höhle schaut, ist niemand anderes als der wiedergeborene noch verhüllte Sonnengott.

Wer an Imbolc weitsichtig genug ist, kann die Brigid auf ihrem Hirschen reiten sehen. Sie weckt die Samen und rüttelt die Bäume wieder wach, so dass ihre Lebenssäfte wieder zu fließen begannen. An diesem Tag oder besser in dieser Nacht bewacht BRIGID die Hüterin des Feuers, das heilige Feuer selbst während es sonst von ihren 19 Priesterinnen gehütet wird.
  
Die Göttin erinnert uns daran, dass der Winter nicht ewig währt- BRIGIT erinnert uns daran. Darum wollen wir sie jetzt einladen, damit sie das Lebenslicht wieder in unsere Herzen bringen kann.